Systemeinstellungen

Die Systemeinstellungen gelten für die ganze Installation. Sie werden über den Punkt System ganz unten in der Menüleiste geöffnet und sind in mehrere Reiter unterteilt.

System

Hier stehen die Grundeinstellungen, auf die sich auch die Adapter beziehen.

Der Reiter System der Basiseinstellungen
EinstellungBedeutung
AnlagennameErscheint in der Kopfzeile des Admin. Sinnvoll, wenn mehrere ioBroker-Installationen betreut werden.
SystemspracheDie Sprache der Oberfläche. Nicht jeder Adapter ist vollständig übersetzt.
Temperatureinheit°C oder °F. Manche Adapter richten sich danach.
WährungszeichenZum Beispiel .
DatumsformatGilt für Admin und vis.
Float Teiler ZeichenKomma oder Punkt bei Kommazahlen.
Standard-HistorieWelche Instanz Werte aufzeichnet, wenn mehrere von history, SQL oder InfluxDB installiert sind.
ExpertenmodusOb der Expertenmodus beim Öffnen des Admin bereits an ist. Der Schalter unten links in der Menüleiste gilt nur für die laufende Browsersitzung, diese Einstellung dauerhaft.
StandardprotokollstufeDie Log-Stufe, die neue Instanzen bekommen. Bestehende bleiben unverändert.
Erster Tag der WocheFür Kalender- und Zeitplandarstellungen.
Tipps beim StartOb der Admin beim Öffnen den Kasten Wussten Sie schon? mit einem Tipp zeigt. Wer ihn im Kasten selbst abschaltet, schaltet ihn hier wieder ein. Die Einstellung gilt für die ganze Installation.
Land, Stadt, Breiten- und LängengradDer Standort der Anlage. Adapter für Sonnenauf- und -untergang, Wetter oder Astro-Zeitpläne rechnen damit. Die Karte daneben dient nur der Kontrolle.

?> Wer Zeitpläne wie „eine halbe Stunde nach Sonnenuntergang" benutzt, sollte den Standort zuerst richtig setzen, sonst rechnet ioBroker mit dem voreingestellten Ort.

Repositories

ioBroker bezieht die Adapterliste aus einem Repository. Zwei sind ab Werk eingetragen:

Der Reiter Repositories
  • stable: die geprüften Versionen. Das ist die richtige Wahl für ein System, das laufen soll.
  • beta (auch Latest): die jeweils neuesten Versionen, noch nicht vollständig getestet.

Das Häkchen in der Spalte Aktiv bestimmt, welches Repository benutzt wird. Ist beta aktiv, erscheint im Reiter Adapter eine entsprechende Warnung.

!> Stammen aus einer alten Installation weitere Einträge, sollten sie entfernt werden. Sie werden nicht mehr gepflegt.

Über Nur die automatische Durchführung der folgenden Upgrades erlauben wird festgelegt, ob ioBroker Adapter selbständig aktualisieren darf und bis zu welcher Versionsstufe.

Zertifikate

Hier liegen die Zertifikate für HTTPS. Sie werden von admin, web, simple-api und socketio benutzt.

Der Reiter Zertifikate

Ab Werk sind defaultPrivate und defaultPublic eingetragen. Diese Standardzertifikate sind in jeder Installation gleich und deshalb nicht sicher: sie ermöglichen nur eine verschlüsselte Verbindung, ohne dass sich irgendetwas prüfen ließe. Für einen Zugriff von außen gehören eigene Zertifikate hierher, entweder selbst erzeugt, gekauft oder über Let's Encrypt.

Ein Zertifikat kann als Datei abgelegt oder als absoluter Pfad angegeben werden, etwa /opt/certs/cert.pem.

!> Neue Zertifikate zuerst mit dem web-Adapter ausprobieren, nicht mit dem Admin. Sonst sperrt man sich unter Umständen selbst aus.

Rechte auf die Zertifikatsdateien

Wird ein Pfad angegeben, muss der Benutzer iobroker die Datei lesen dürfen: 644 für die Datei, 755 für die übergeordneten Verzeichnisse. Fehlen die Rechte, meldet das Protokoll etwa:

web.0 (24704) Cannot create webserver: Error: error:0909006C:PEM routines:get_name:no start line

Prüfen lässt sich das als Benutzer iobroker:

su iobroker
ls -l /pfad/zum/zertifikat

Am Zeilenanfang muss -rw-r--r-- stehen. Andernfalls als root:

chmod 644 /pfad/zum/zertifikat
chmod 755 /pfad/zum

Zeigt der Eintrag auf einen symbolischen Link, gelten die Rechte des Ziels.

Let's Encrypt SSL

Let's Encrypt stellt kostenlose Zertifikate aus. ioBroker kann sie automatisch anfordern und erneuern; die Option findet sich in fast jedem Adapter, der einen Webserver mit HTTPS startet.

Der Ablauf: ioBroker legt mit der hier eingetragenen E-Mail-Adresse ein Konto an und startet beim ersten Aufruf der Adresse einen kleinen Webserver auf Port 80. Let's Encrypt hinterlegt dort eine Prüfzeichenfolge, liest sie unter http://<adresse>/.well-known/acme-challenge/ wieder aus und schickt danach das Zertifikat. Es gilt rund 90 Tage und wird anschließend selbständig verlängert.

!> Port 80 muss dafür frei und von außen erreichbar sein. Belegt ihn ein anderer Dienst, schlägt die Prüfung fehl.

?> Wenn das nicht klappt oder kein Port freigegeben werden soll: Für den Zugriff von unterwegs ist der iot-Adapter der einfachere Weg, weil er ohne offene Ports auskommt.

Standard ACL

Legt fest, welche Rechte neu angelegte Objekte, Zustände und Dateien bekommen, getrennt nach Besitzer, Gruppe und allen anderen.

Der Reiter Standard ACL

Die Rechte bestehender Objekte ändert diese Seite nicht. Benutzer und Gruppen selbst werden im Reiter Benutzer verwaltet.

Statistik

ioBroker kann anonyme Nutzungsstatistiken an das Projekt senden.

Der Reiter Statistik mit der Vorschau der gesendeten Daten

Links wird der Umfang gewählt, rechts steht im Klartext, was tatsächlich übertragen würde: von der Installations-Kennung über Node-Version und Plattform bis zur Liste der installierten Adapter. Personenbezogene Daten sind nicht dabei. Die Auswertung hilft dem Projekt zu erkennen, welche Adapter und welche Plattformen wirklich benutzt werden.

Weitere Reiter

  • Lizenzen: hier werden Lizenzschlüssel für kostenpflichtige Adapter hinterlegt. Welche Adapter eine brauchen und woran die Lizenz gebunden ist, steht unter Adapterlizenzen.
  • Zugangsdaten: zentrale Anmeldedaten, auf die mehrere Adapter zugreifen können, statt sie jeweils einzeln zu speichern.