Visualisierungen über die Cloud
Eine Visualisierung, die zu Hause im Browser läuft, ist von unterwegs zunächst nicht erreichbar. Der naheliegende Gedanke, dafür einen Port im Router freizugeben, ist der schlechteste der möglichen Wege: die Oberfläche steht dann im Internet, und alles, was sie schützt, ist ein Passwort.
Der vorgesehene Weg führt über den iot-Adapter. Er baut die Verbindung von innen nach außen auf. Der Router bleibt zu, und die Oberfläche ist trotzdem über eine Adresse des Dienstes erreichbar.
Wie es zusammenhängt
Die Visualisierung selbst wird von einer Instanz des web-Adapters
ausgeliefert. Der iot-Adapter reicht genau diese Instanz nach außen durch. In
seiner Konfiguration wird dazu ausgewählt, welche web-Instanz das sein soll.
Damit gilt für den Zugriff von außen dasselbe wie zu Hause: dieselbe Oberfläche, dieselben Benutzer, dieselben Rechte.
Vorgehen
- Den iot-Adapter einrichten und prüfen, dass die Verbindung steht.
- In seiner Konfiguration die
web-Instanz auswählen, unter der die Visualisierung läuft. - An dieser
web-Instanz die Anmeldung einschalten und für die betreffenden Personen Benutzer anlegen. - Von einem Mobilfunknetz aus ausprobieren, nicht aus dem eigenen WLAN. Sonst prüft man nur den Weg im Haus.
!> Ohne eingeschaltete Anmeldung wäre die Oberfläche für jeden zugänglich, der die Adresse kennt. Was ein Benutzer sehen und schalten darf, steht unter Zugriffsverwaltung.
Grenzen
- Der Weg über den Dienst kostet etwas Zeit. Für das Bedienen von Schaltern und das Ablesen von Werten fällt das nicht auf, für Videobilder in Echtzeit schon.
- Eingebundene Inhalte aus dem eigenen Netz funktionieren von außen nicht. Wer in seiner Visualisierung das Bild einer Kamera über deren lokale Adresse einbindet, sieht von unterwegs ein leeres Feld.
- Die Zahl der Anfragen ist je nach Paket begrenzt. Eine Oberfläche, die sekündlich Werte nachlädt, verbraucht mehr als eine, die auf Änderungen wartet.
?> Wer die Oberfläche vor allem auf dem Telefon nutzt, sollte sich die offizielle App ansehen. Sie geht denselben Weg, ist aber für das Telefon gemacht.