ioBroker Image für  OrangePi+2E Armbian Xenial mit piVCCU 20171212

Dies ist ein SD-Karten Image für den Orange Pi Plus2E. Es ist für 2 GB Karten und größer passend. Da es jetzt schon nur gerade auf eine 2 GB-Karte passt ist eine 4 GB die empfohlene Mindestgröße. 16GB Karten sind sowieso empfohlen.

Das Image wird entpackt und anschließend mit Hilfe des Programms icon_link Win32 DiskImager auf die SD-Karte geschrieben. Dazu wählt man die Datei nach anklicken des Ordnersymbols aus und startet mit dem Button Write. Sehr zu empfehlen ist auch EtcherDies gibt es für verschiedenen Betriebssysteme.

Das Image enthält das Armbian Server 5.37, basierend auf Ubuntu Xenial vom 25.11.2017 nach download von icon_linkhttp://www.armbian.com/download.

Folgende User sind angelegt:

  • User: root,
  •  Passwort: 1234

Weiterhin ist node-js v 6.12.2 installiert sowie natürlich iobroker mit dem js-controller nach Stand vom 12.12.2017 und redis.

Es sind nur die wichtigsten Adapter vorinstalliert und dazu Instanzen angelegt. Diese müssen noch konfiguriert werden. Da in diesem Image auch einige vis-Beispiele enthalten sind, sind auch die dafür notwendigen Adapter installiert.

Installierte Versionen

Adapter Version
js-controller 1.2.3
admin 2.0.9
discovery 0.4.4
hm-rpc 1.4.14
hm-rega 1.6.6
cloud 2.0.6
vis 1.0.4
history 1.6.3
flot 1.7.0
javascript 3.4.0
socketio 1.8.6
web 2.1.9
mobile 0.4.11
rpi2 0.3.1

Nach dem ersten Start

Nach dem ersten Starten des Orange Pi sollte ein automatisches Resize der Root Partition erfolgen, sowie eine Abfrage nach einem neuen Passwort. Da dies anscheinend defekt sein könnte,  bitte mit

sudo armbian-config

folgende Einstellungen vornehmen:

  • Expand filesystem unter System – services (Erweitern des root-filesystems bis zur maximalen Größe der verwendeten SD-Karte)
    • ansonsten über die Konsole mit: sudo /etc/init.d/resize2fs start
  • Change User passwort (Eigenes Passwort für den User root vergeben)
    • ansonsten über die Konsole mit: sudo passwd root

Da zum Zeitpunkt des Downloads bereits einige Zeit seit der Erstellung des Images vergangen sein kann, sollte man als erstes überprüfen, ob bereits Updates zu den bereits installierten Adaptern und dem js-controller vorliegen (siehe Reiter Hosts)

Neben der möglichst geringen Größe eines Images ist dies auch der Grund, dass nur wenige Adapter bereits vorinstalliert sind.

In solchen Fällen immer zuerst den js-controller über die Konsole gemäß der Anleitung im Reiter Hosts durchführen, anschließend wenn nötig den Adapter Admin und anschließend alle weiteren Adapter.

Eventuell liegen auch Updates zu dem zugrunde liegenden Linux und zu nodejs vor. Um dieses auf den aktuellen Stand zu bringen geht man auf der Konsole wie folgt vor:

sudo apt-get update && sudo apt-get upgrade -y

installierte Demo-Views

In diesem Image wurden ein Projekt mit Demo-Views mitinstalliert, damit Einsteiger die Möglichkeiten von .vis einfacher ausprobieren können. Die notwendigen Widget und Icon-Adapter wurden ebenfalls installiert, soweit es der Platz auf der SD-Karte zuließ.

Diese Views befinden sich in dem Projekt Demo. Das standardmäßig angelegte Projekt main existiert nebenbei unverändert.

Aufruf des Projektes Demo erfolgt über <IP>:8082/vis/index.html?Demo

Sämtliche Widgets müssen selbstverständlich an die eigenen Datenpunkte angepasst werden.

Bei Fragen dazu bitte im Forum melden, ggf. wird diese Anleitung dann hier erweitert.

Der verwendete rpi2-Adapter

Bei Armbian liegt eine andere Dateistruktur als bei Raspbian vor, daher kann der Adapter einige Werte in der Grundkonfiguration nicht auswerten und es kommt zu Fehlermeldungen. Der in diesem Image enthaltene rpi2-Adapter wurde dementsprechend angepasst. Bei einem Update des Adapters wird diese Änderung wieder überschrieben. Daher bitte die Datei io-package.json aus dem Verzeichnis /opt/iobroker/node-modules/io.rpi2 sichern und falls es nach dem Update Probleme gibt wieder einspielen. (Oder sich im Forum melden).

Installation auf eMMC oder USB

dazu bitte das Konfigurationsutility aufrufen

sudo armbian-config

und den entsprechenden Menüpunkt aufrufen.

 

Das installierte piVCCU

Achtung: um die integrierte piVCCU nutzen zu können wird ein Homematic-Funkmodul benötigt.

Im Gegensatz zum Raspberry Pi muss hier das Funkmodul nach außen gedreht gesteckt werden, da die Stiftleiste auf der anderen Seite der Platine sitzt.

 

Beim Zusammenbau des Funkmoduls kann man statt der standardmäßigen Buchsenleiste eine einreihige Leiste nehmen und diese auf der anderen Seite der Platine auflöten. Anschließend muss nur noch eine Jumperleitung an Kontakt 1 gelötet werden und auf den Pin 1 der Steckerleiste gesteckt werden.


 

In diesem Image wurde piVCCU genutzt. piVCCU ist eine virtuelle CCU innerhalb eines Containers auf Armbian (Github-Link zu piVCCU). Die bei der Erstinstallation erzeugten Dateien im Userverzeichnis wurden gelöscht. Dadurch werden auch beim ersten Start wieder eigene SSH-Keys generiert.

Um die Oberfläche der virtualisierten CCU2 aufzurufen wird die IP des Containers über die Adressleiste eines beliebigen Browsers aufgerufen. Diese IP erhält man, indem man entweder im Router nach der dort vergebenen IP für die “homematic-ccu2” sucht oder über die Konsole den Befehl sudo pivccu-info eingibt.

Die installierte virtuelle CCU2 beinhaltet die Homematic Firmware-Version 2.29.23.

Die verwendete Version benötigt ein aufgestecktes Funkmodul und bietet auch HM-IP Support.

Allgemeine Fragen zu Homematic bitte im Homematic-Forum stellen.